Allgemeines, Neues und Highlights

Was gibt es Neues?

1. Altbewährtes in neuem Outfit

Die bekannten Doppeltermine zweier aufeinanderfolgender Supervsions- Tage mit dem gleichen Lehrtherapeuten werden für 2018 etwas verändert. Die neue Formel sieht am ersten Tag ein Themen- Seminar vor und am darauffolgenden Tag eine Supervisionseinheit. Die Angebote können wie gewohnt einzeln oder zusammen gebucht werden. Wir hoffen damit eine passende Formel für die Bedürfnisse nach Supervision und nach themenspezifischen neuen Anregungen gefunden zu haben.

2. Dankeschön an Andrea Ebbecke Nohlen

Im September 2017 hielt Andrea Ebbecke Nohlen ihren letzten Supervisionsblock im IARTS ab. „Aufhören soll man, wenn es am schönsten ist“ meinte sie bei der Bekanntgabe ihres Ruhestandes. Eines ist sicher: Durch ihre 25-jährige Supervisionstätigkeit im IARTS hat sie die systemische Landschaft in Südtirol wesentlich geprägt.

3. Systemisches Austauschlaboratorium

Uni BZ, Assessorat für Sozialwesen und IARTS veranstalteten im Juni 2017 erstmals gemeinsam ein „Systemisches Austauschlabor“. Circa 50 Vertreter aus Uni und Sozialwesen trafen mit Vertretern des Gesundheitswesens kreativ systemisch zusammen um vernetztes Vorgehen bei komplexen Betreuungs- oder Kooperationssituationen zwischen Personen, Gruppen und Institutionen zu erarbeiten. Diese erfreuliche Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales erwies sich als erfolgreich und zukunftsträchtig. Auch heuer kann das IARTS wieder den „systemischen Rahmen“ dieser wertvollen Veranstaltung mitgestalten und lädt dazu erneut ins Haus EOS in Rentsch.

4. Organisatorische Veränderungen

Wir danken Frau Caroline Leitner, die bis Sommer 2017 das IARTS Organisationssekretariat inne hatte, für die gute Zusammenarbeit und begrüßen Frau Christine Paller als neue Zuständige und Ansprechperson für die organisatorischen Belange des IARTS.

Allgemeine Informationen

1. An wen richtet sich das Weiterbildungsangebot?

Bevorzugt angesprochen sind Personen die in psychosozialen, psychiatrischen und beratenden Einrichtungen tätig sind.

2. Anmeldung

Sie können Sich per E-Mail (weiterbildung@eos-group.bz) mit dem dafür vorgesehen Anmeldeformular oder direkt über die Internetseite der EOS Genossenschaft (www.eos-group.bz) anmelden. Die Teilnahmegebühr muss vor Beginn der Veranstaltung mittel Banküberweisung geleistet werden. Sollten Sie eine Rechnung benötigen, senden Sie uns bitte die vollständigen Rechnungsdaten mit der Anmeldung. Bei Veranstaltungen mit beschränkter Teilnehmerzahl werden die Anmeldungen nach Reihenfolge berücksichtigt und Wartelisten angelegt.

3. Teilnehmerzahl und Einschreibefrist

Um optimale Rahmenbedingungen garantieren zu können, sehen einige unserer Veranstaltungen eine Mindestteilnehmerzahl, sowie eine maximale Teilnehmerzahl vor. Die Einschreibefrist endet sieben Tagen vor dem Veranstaltungstag.

4. ECM Punkte

Für fast alle Veranstaltungen sind ECM Punkte vorgesehen. Detaillierte Informationen über die genaue Punkteanzahl können Sie auf unserer Homepage www. eos-group.bz nachlesen.

5. Bescheinigungen / Teilnahmebestätigungen / Attestate

Nach Beendigung der Veranstaltung wird Ihnen mittels Post oder E-Mail die dafür vorhergesehene Bestätigung zugesendet.

6. Rabatte

Besonders wichtig ist es uns, junge Kollegen in Ausbildung zu fördern. Für Praktikanten kann um eine Reduktion der Teilnahmegebühr von 50% angefragt werden. Bitte stellen sie die Anfrage schriftlich an unser Sekretariat und fügen sie eine Praktikumsbestätigung bei.

7. Rücktrittsbedingungen

Bis 21 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist eine schriftliche Abmeldung kostenfrei möglich. Bei späterer schriftlicher Abmeldung werden 50% der Kursgebühr als Stornogebühr einbehalten, bei Abmeldung sieben Tage vor Veranstaltungsbeginn oder Abwesenheit am Tag der Veranstaltung wird die volle Gebühr in Rechnung gestellt.

Highlights 2017

Multiproblemfamilien und Mehrfamilientherapie

Workshop mit Eia Asen am 18. und 19. Mai 2017

Prof. Dr. med. Eia Asen schickt die ganze Familie in die Schule, geht mit den schwierigsten Familien Londons ins Einkaufscenter shoppen, wickelt Zappelphilipp kurzerhand in Klopa pier ein und hat damit in über 50 Nationen quer durch Europa beachtlichen Erfolg!

 In Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen lud unser Institut Eia Asen zu einem zweitägigen Workshop zum Thema „Multiproplemfamilien und Mehrfamilientherapie“ ein. Beinahe 100 Experten aus der psychosozialen Landschaft Südtirols, die wissen wollten wie wirkungsvolles Arbeiten mit schwerbelasteten Familien gelingen kann, kamen. Ein humorvoller Kinderpsychiater aus London mit vortrefflichen Bühnenqualitäten und langjähriger klinischer Erfahrung stellte sich in Bozen vor und begeisterte die Teilnehmer mit seinen Ausführungen über die psychotherapeutischen Prinzipien, Techniken und Anwendungsgebiete seiner Mehrfamilienarbeit. Großes Interesse bei den Teilnehmern weckte neben den Anwendungsgebieten AD(H) S, Essstörungen und Schizophrenie die eindrücklichen Erfolge der Methode im Bereich Schule. Asen berichtete hier von innovativen Methoden wie der „Familienschule“ und dem „Elternklassenzimmer“ bei Schul- und Lernstörungen, sowie bei Verhaltensauffälligkeiten. Abschließend arbeiteten die Teilnehmer in 4 parallelen Workshops an Möglichkeiten, das neu erlernte Wissen in die Südtiroler Realität zu integrieren.

Einige Mitglieder der IARTS mit Prof. Dr. med. Eia Asen
Einige Mitglieder der IARTS mit Prof. Dr. med. Eia Asen

 

Wo bitte geht´s zum Glück?

Einführung in die systemische Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Ansgar Röhrbein am 12.06.2017

Viele Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien, in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe und in den ambulanten Erziehungshilfen erleben sich häufig mit einem negativen Selbstbild konfrontiert, das durch die Erfahrung „des Scheiterns“ in der eigenen Familie geprägt, bzw. ausgelöst wurde. In diesem Seminar wurden methodische Ansätze aus der Biografiearbeit und der systemischen Therapie vorgestellt, die eine Suche nach den verborgenen Schätzen erleichtern, Geschichten neu zu erzählen helfen und sowohl Kinder als auch Erwachsene dabei unterstützen können, Ordnung in die eigenen Erinnerungen zu bringen. Dabei wurden die Teilnehmer auch zu einer persönlichen Ressourcen- und Spurensuche in der eigenen Biografie eingeladen. Abschließend wurden die Übertragungs- und Anwendungsmöglichkeiten für das jeweilige persönliche Arbeitsfeld herausgearbeitet.